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Kochen am Tisch - nette Form der Gastfreundschaft

Gäste zum Essen einzuladen, hat für die Gastgeber selbst oft nicht viel mit einem gemütlichen Beisammensein zu tun. Während die Gäste am Tisch sitzen und sich amüsieren, muss mindestens einer der Gastgeber in der Küche stehen und dafür sorgen, dass die Speisen punktgenau auf den Tisch kommen. Wenn das Mahl aus mehreren Gängen besteht, kommt richtig Stress auf, denn zwischen Vorspeise, Hauptgang und Nachspeise muss oft wieder in der Küche gearbeitet werden, weil das Eine oder Andere erst kurz vor dem Genuss zubereitet werden kann. Wer mehr auf Gemütlichkeit und Geselligkeit steht, sollte sich eher für das Kochen am Tisch entscheiden.

Hier gibt es zahlreiche Varianten, wie das Essen direkt am Tisch zubereitet werden kann. Die bekanntesten und beliebtesten Arten des Kochens am Tisch ist das Zubereiten von Leckereien mit einem Raclettegrill oder mit einem Fondue. Daneben bieten sich aber auch Tischgrills an, um Fleisch, Fisch und Gemüse direkt am Tisch zu garen, ohne dass jemand in der Küche stehen muss. Die heutigen, modernen Tischgrills entwickeln kaum noch Rauch, sodass sie durchaus auch in geschlossenen Räumen benutzt werden können und nicht nur eine Alternative zu Holzkohlegrills im Garten / Gartenmöbel darstellen. Selbstverständlich können Tischgrills auch im Sommer benutzt werden. Wer auf dem Balkon oder der Terrasse Appetit auf eine gegrillte Wurst oder ein saftiges Steak bekommt, kann diesen Appetit mit einem Tischgrill schnell stillen. Ohne lange Aufheizzeit und mit geringem Aufwand kann das Grillgut zubereitet werden.

 

 

Etwas teurer, aber einmal etwas ganz Besonderes ist das Kochen mit einem heißen Stein. Dieser wird auf eine bestimmte Temperatur erhitzt und dann auf einer feuerfesten Unterlage direkt auf den Tisch gestellt, so dass dann auch hier alles Mögliche zubereitet werden kann. Die neueste Errungenschaft in dem Bereich Kochen am Tisch ist ein heißer Tisch. Dieser Tisch verfügt über eine ausgeklügelte Technik. Über eine Stromquelle wird die Mitte des Tisches erhitzt, während der äußere Bereich, wo Teller und sonstige Zutaten stehen, kalt bleibt. In der Mitte des Tisches können sogar Wok-Gerichte oder Gerichte mit Sauce hergestellt werden, denn die Mitte weist während des Kochvorgangs eine Vertiefung auf. So können die Gastgeber ihre Kochkünste unter Beweis stellen, ohne auf unterhaltsame Gespräche am Tisch verzichten zu müssen. Der heiße Tisch ist vielleicht eine Option für jeden Gastgeber, der die Gesellschaft seiner Gäste und gute Gespräche schätzt, aber den Gästen auch nicht die Arbeit des Zubereitens ihrer eigenen Mahlzeit zumuten möchte.

Aber auch bei allen anderen Formen des Kochens am Tisch harmonieren Geselligkeit und Gastlichkeit auf das Beste. Raclette, Fondue & Co. sind vor allem in den kalten Monaten des Jahres beliebte Formen der Bewirtung von Verwandten oder Freunden. Bei kaum einem Essen geht es so gemütlich zu wie beim gemeinsamen Brutzeln am Tisch. Für die Gastgeber bedeutet das zudem weniger Stress, denn jeder Gast kann sich seine Lieblingsmahlzeit selbst zubereiten. Die eigentliche Arbeit wie das Schneiden und Würzen der Zutaten kann bereits im Vorfeld erledigt werden. Nach den Vorbereitungen bleibt dann immer noch genug Zeit, die festliche Tafel herzurichten und sich in Ruhe umzuziehen, bevor die ersten Gäste erscheinen.