Fondue - immer wieder anders
Beim Fondue handelt es sich um einen Topf, der auf einem Rechaud erhitzt wird. Mit den langen Gabeln werden verschiedene Zutaten in Fett, Brühe oder Käse gehalten und gegart. Gegessen wird allerdings nicht von diesen Gabeln, diese dienen nur zur Zubereitung und werden immer wieder verwendet. Fondue wird gern auf Silvesterfeiern angeboten, eignet sich aber im Grunde rund ums Jahr. Aufgrund der entstehenden Hitze am Tisch wird das Fondueessen aber in den meisten Fällen in die kältere Jahreszeit verlagert. Beim Fondue gibt es verschiedene Möglichkeiten der Zubereitung.
Da wäre zunächst einmal das Fondue, bei dem die Speisen in Fett gegart werden. Zur Zubereitung sind alle Sorten Fleisch geeignet, die vorher in mundgerechte Stücke geschnitten werden. Das verkürzt die Garzeit, erspart außerdem oft das Hantieren mit dem Messer, um die Speisen noch kleiner zu schneiden. Außer Fleisch kann auf Fisch zubereitet werden, wenn er über ein festes Fleisch verfügt und nicht zu schnell auseinander fällt. Daneben können natürlich auch Scampis oder Stücke vom Tintenfisch in dem heißen Fett zubereitet werden. Weiterhin geeignet sind in mundgerechte Stücke geschnittenes Gemüse, zum Beispiel Paprika, Pilze, Blumenkohl, Kohlrabi, Zwiebeln, Porree und vieles mehr. Einige Gemüsesorten sollten vorher ein wenig vorgegart werden, damit sie nicht zu lange im Fett bleiben müssen. Für Vegetarier kann anstelle von Fleisch auch Tofu angeboten werden, ebenfalls in mundgerechte Stücke geschnitten.
Eine kalorienärmere Variante des Fondues stellt jenes dar, bei dem die Zutaten in Brühe gegart werden. Hier kann zwischen Fleischbrühe oder Gemüsebrühe gewählt werden. Wie bei dem Fondue, welches mit Fett betrieben wird, können verschiedene Sorten Fleisch und Fisch sowie Gemüse in der Brühe gegart werden.
Das Käsefondue ist das mächtigste Fondue, das am meisten sättigt. Hier wird der Käse in einer Mischung aus Brühe und Wein aufgelöst, sodass eine sämige Masse entsteht, durch die dann in der Regel Brotwürfel gezogen werden. Allerdings muss ein Käsefondue keineswegs nur auf Brotwürfel beschränkt werden. Es kann genauso gut vorgegartes Gemüse zum Einsatz kommen. Alle Gemüsesorten, die auch im Auflauf mit Käse überbacken sehr gut harmonieren, eignen sich für ein Käsefondue. Darüber hinaus können gegarte Kartoffeln in Stücken, große gegarte Nudeln oder Wurststücke durch den Käse gezogen werden.
Als Beilagen zu jedem dieser Fondues können verschiedene Salate, milde und scharfe Dipps sowie aufgeschnittenes Brot gereicht werden.
Nicht zuletzt wäre da das Schoko-Fondue, welches sich vor allem bei Kindern großer Beliebtheit erfreut. Beim Schoko-Fondue werden Stücke von mundgerecht aufgeschnittenem Obst durch heiße, aufgelöste Schokolade gezogen. Ein Schokofondue ist der Hit auf Kindergeburtstagen, kann aber auch als krönender Abschluss eines normalen Fondues angeboten werden. Diese besondere, süße Nachspeise kommt sicher bei jedem gut an. Wer mag, kann auch feste Kuchenstücke oder Kekse durch die Schokolade ziehen.
Da ein Fonduetopf begrenztes Fassungsvolumen hat und immer nur einzelne Stücke an den dazu gehörigen Gabeln zubereitet werden können, empfiehlt sich das Aufstellen mehrerer Fonduetöpfe, wenn es sich um eine größere Runde handelt. Als Zubehör sollten zusätzliche Gabeln zum Aufspießen der Zutaten unbedingt dazu gehören. Für Abwechslung auf dem Tisch sorgt der Gastgeber, wenn nicht nur eine Sorte Fondue angeboten wird, sondern beispielweise ein Fonduetopf mit Fett, einer mit Brühe und ein weiterer mit Käse. Diese Vielfalt stellt vor allem bei größeren Runden sicher, dass der Geschmack jedes einzelnen Gastes getroffen wird.
