Kochen mit dem heißen Stein oder dem heißen Tisch
Immer mehr im Kommen ist das Kochen mit dem heißen Stein. Bei diesem heißen Stein handelt es sich um einen Grillstein aus Lavamaterial. Dieser Stein wird auf eine hohe Temperatur von 300 Grad gebracht. Dieses Erhitzen kann auf vielfältige Weise geschehen, je nachdem, was für eine Feuerquelle vorhanden ist. Der Stein kann auf einer direkten Flamme erhitzt werden, beispielsweise im Grill, im Kamin, im Ofen oder auf einem Gasherd, der mit einem Flammensieb ausgestattet ist. Es ist auch möglich, den Stein lediglich auf vorhandene Glut zu legen, anstatt ihn direkten Flammen auszusetzen. Darüber hinaus ist es natürlich auch möglich, den Stein im Backofen zu erwärmen. Der Backofen sollte dabei zwischen 250 und 300 Grad eingestellt werden, empfehlenswert ist hier die Grillfunktion.
Wenn der Stein im Backofen angewärmt wird, beträgt die Aufheizzeit, bis er die ideale Temperatur erreicht hat, etwa doppelt so lange wie das bei direkter Flamme der Fall ist. Im höchsten Fall benötigt der Stein jedoch eine Aufwärmzeit von einer Stunde. So vorbereitet, kann der Stein für eine ganze Stunde zum Zubereiten verschiedener Speisen wie Fleisch, Fisch, Gemüse, aber auch Süßem wie Obst oder Crêpes verwendet werden. Die süßen Desserts brauchen in der Regel nicht eine Hitze von 300 Grad, sodass der Stein nach dem Hauptgang noch gut zur Zubereitung von Nachspeisen benutzt werden kann. Dafür wird der Stein einfach umgedreht, damit eine saubere Fläche zur Verfügung steht.
Der Stein wird auf einem Brett aus stabilem Edelstahl platziert. Mit Hilfe der Holzgriffe an den Seiten des Brettes lässt sich der Stein gut transportieren und beliebig aufstellen. Die Reinigung des Steins nach der Benutzung ist denkbar einfach. Warmes Wasser, Spülmittel und ein weiches Tuch sind vollkommen ausreichend. Das mit dem heißen Stein gelieferte Zubehör kann in der Regel sogar in der Spülmaschine gereinigt werden.
Noch relativ unbekannt ist der sogenannte heiße Tisch. Hierbei handelt es sich um einen runden Tisch, der einfach über die Steckdose betrieben wird. Ein solcher heißer Tisch besteht aus drei verschiedenen Flächen, die Gesamtfläche ist jedoch völlig eben, solange der Tisch sich im Kaltzustand befindet. Der Außenbereich des Tisches ist völlig kalt, auch wenn der Tisch in Betrieb ist. Hier können Teller, Gläser, Dipps und Salat abgestellt werden. Der mittlere Bereich ist die sogenannte Wärmezone. Hier können bereits vorgegarte Speisen abgelegt und warm gehalten werden, bis die restlichen Zutaten fertiggestellt worden sind. Dieser Wärmebereich wird etwa nur halb so heiß wie die eigentliche Kochzone. Die in der Mitte befindliche Zone erhitzt sich auf maximal 210 Grad. Dabei wird im Verlauf des Erhitzens diese Zone ein wenig abgesenkt. Dabei entsteht eine knapp 2 Zentimeter tiefe Mulde. Diese Mulde ermöglichst es, auch Pfannengerichte und Gerichte mit Sauce herzustellen. Alles wird wie in einer Pfanne oder im Wok je nach Garzeit hineingegeben und gegebenenfalls zur Seite geschoben, bis alle Zutaten so weit gegart sind, dass wieder alles vermengt und je nach Rezept mit Sauce verfeinert werden kann. Der heiße Tisch eröffnet kreativen Köchen ganz neue Möglichkeiten, ihr Können unter Beweis zu stellen, ohne vom Geschehen am Tisch abgeschottet zu sein. Die Oberfläche des Tisches besteht aus Edelstahl und kann nach Gebrauch einfach mit einem weichen Tuch und Wasser gereinigt werden.
