Die verschiedenen Raclettegrillarten

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Bunte Vielfalt mit Raclettegrills

Beim Raclette wird das Essen in geselliger Runde über mehrere Stunden zelebriert. Sinn ist nicht die schnelle Sättigung, sondern das Essen in kleinen Portionen in gemütlicher Atmosphäre. Die standardmäßig im Handel angebotenen Raclettegrills verfügen über acht kleine Pfännchen. Über den Pfännchen befindet sich ein Heizstab, der für eine gleichmäßige Hitzeerzeugung sorgt. Obenauf liegt eine Platte, die über Rillen verfügt. Hier können zum Beispiel Fleischstücke oder Frikadellen gebraten werden, während in den Pfännchen überbackene Speisen zubereitet werden. Für einen romantischen Abend sind auch kleine Raclettegrills mit zwei oder vier Pfännchen erhältlich. Das Prinzip ist dasselbe wie bei den normal großen Raclettes, auch hier kann auf der oberen Etage zusätzlich Fleisch oder Fisch gebraten werden. Einige Modelle der Raclettegrills enthalten auf der oberen Etage zudem eine Kochmulde in runder Form, um dort Crêpes zuzubereiten.

Beim Raclette sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Gegessen wird, was schmeckt. Der Gastgeber sollte eine ausreichend große Auswahl an Zutaten anbieten, von süß bis herzhaft sollte alles dabei sein. Die wichtigste Zutat ist zunächst einmal der Käse. Der normalerweise verwendete spezielle Raclettekäse oder Höhlenkäse ist nicht jedermanns Geschmack. Deshalb sollte auch immer mindestens eine weitere Käsesorte angeboten werden, die sich gut zum Überbacken eignet, zum Beispiel Gouda.

 

 

Zum Braten auf der Grillplatte eignen sich alle Sorten Fleisch, am besten fertig gewürzt oder eingelegt. Vorher sollte ein wenig Öl auf die Platte aufgetragen werden, um ein mögliches Anhaften der Fleischstücke zu verhindern. Das Fleisch sollte nicht zu groß sein, damit es schneller durchbrät. Neben Fleisch eignen sich auch dünne Hacksteaks. Frikadellen oder verschiedene Sorten Fisch sowie Scampis, um auf dem oberen Bereich des Raclettegrills gegart zu werden. Die Beilage zu Fleisch oder Fisch stellt sich nun jeder selbst zusammen. Geeignete Zutaten für das Raclette sind verschiedene Gemüsesorten, roh oder aus der Konserve, zum Beispiel Paprika, Mais, Erbsen, Pilze und Spargel. Rohes Gemüse mit einer langen Garzeit sollte vorher vorgegart werden, denn sonst würde das Gemüse im Pfännchen nur verbrennen, anstatt gar zu werden. Auch Obst wie Mandarinen, Ananas, Pfirsiche, Äpfel und Bananen sind prima Zutaten für ein Raclette. Sie bilden einen schmackhaften Abschluss des Essens, können aber auch für Toasts à la Hawaii verwendet werden.

Außer Gemüse und Obst werden für die Zubereitung im Pfännchen auch klein geschnittener Schinken und Salami angeboten. Des Weiteren bereichern Thunfisch aus der Dose, Krabben sowie sehr klein geschnittener frischer Fisch das Angebot. Da Fisch eine geringe Garzeit besitzt, kann er auch im Pfännchen zubereitet werden. Als weitere Zutaten sollten gekochte Kartoffeln, gegarter Reis und gegarte Nudeln zur Verfügung stehen. Für Crêpes wird in einer Schüssel eine kleine Menge Crêpesteig bereit gestellt. Als Beilagen eignen sich aufgeschnittenes Stangenweißbrot, frische Salate und Dipps in allen Variationen.

Beim Raclette kann jeder Gast sich seine Speisen nach dem eigenen Geschmack zusammenstellen. Der Gastgeber muss nur dafür sorgen, dass eine ausreichend große Auswahl vorhanden ist. Beim Raclette muss keine Rücksicht genommen werden, ob sich unter den Gästen Vegetarier oder Allergiker befinden, denn schließlich ist jeder Gast für sein Essen selbst verantwortlich. Je nach Anzahl der Gäste empfiehlt es sich, nicht nur einen Raclettegrill aufzustellen, sondern mindestens zwei. So muss keiner der Gäste zu lange Wartezeiten zwischen den Gängen in Kauf nehmen.