Grillgenuss rund ums Jahr mit dem Tischgrill
Eingefleischte Grillfans möchten auch bei schlechtem Wetter oder im Winter nicht auf ihre Leibspeisen verzichten. Müssen sie auch nicht, denn für solche Fälle gibt es Tischgrills. Mit einem Tischgrill können Grillabende und Barbecues im kleinen Rahmen immer und überall zelebriert werden. Ob nun zu Hause auf dem Balkon, auf der Terrasse, im Garten, auf dem Campingplatz oder in der Wohnung. Auch das geht. Möglich wird es durch verschiedene Arten von Tischgrills. Ein Tischgrill ist im Grunde dasselbe wie ein herkömmlicher Grill für Holzkohle oder Gas, nur im etwas kleineren Stil.
Das Grillen hat schon eine sehr lange Tradition und kann bis zu den Römern hin zurückverfolgt werden. Schon damals war es üblich, Speisen am Tisch zuzubereiten. Dafür wurden feuerfeste Gefäße mit heißer Kohle oder Holz gefüllt und mit einem Gitter bedeckt, auf dem dann Fleisch gebraten wurde. Was viele Grillfans zu schätzen wissen, ist das rauchige Aroma der auf dem Holzkohlegrill zubereiteten Speisen. Und auch wenn im kleineren Stil gegrillt wird, muss niemand auf diesen Genuss verzichten, denn im Handel werden auch Tischgrills oder Einmalgrills für unterwegs angeboten, die mit Holzkohle betrieben werden. Ein solcher Tischgrill empfiehlt sich allerdings nur für die Benutzung im Freien, weil hier die Rauchentwicklung doch enorm ist. Das ist in Innenräumen nicht unbedingt erwünscht, denn der Rauchgeruch hängt noch Tage danach in Polstern und Vorhängen fest. Wer nicht jedes Mal nach dem Grillen das Haus einer Grundreinigung unterziehen möchte, sieht sich lieber nach anderen Modellen um, die besser für drinnen geeignet sind. Tischgrills mit Holzkohle sind jedoch ideal für den Garten, für Balkon und Terrasse oder für den Campingurlaub.
Am einfachsten zu betreiben sind Tischgrills, die ähnlich aufgebaut sind wie tragbare Holzkohlgrills, aber elektrisch betrieben werden. Die Fläche ist kleiner und diese Grills werden mit Strom betrieben, was den Vorteil hat, dass der Grill in wenigen Minuten einsatzbereit ist. Alles was es braucht, um Grillspaß am Tisch zu erleben, ist eine Steckdose. Zuvor wird die Auffangschale, die Bestandteil des Tischgrills ist, mit ein wenig Wasser gefüllt. In der Auffangschale landet das Fett, welches beim Braten von Fleisch, Fisch und Würstchen vom Rost tropft. Dadurch, dass die Auffangschale Wasser enthält, verbrennt dieses Fett nicht durch die beim Grillen entstehende Hitze. Die Geruchsbelästigung wird somit deutlich gemindert. Nach dem Gebrauch lässt sich der Grill wesentlich leichter reinigen, wenn das Wasser nicht vergessen wurde. Ein handelsüblicher Tischgrill ist schon zu einem günstigen Preis zu erstehen. Je nach Ausführung wird er mit oder ohne Spritzschutzrand rund um den Grillrost angeboten.
Info: abnehmen
Mit einem Tischgrill kann eigentlich alles zubereitet werden, was auch auf einen großen Grill im Freien aufgelegt werden würde, also Fleisch, Fisch, Gemüse und Obst.. Für Speisen, die normalerweise auf einer Aluschale gegrillt werden, weil sie eine längere Garzeit haben oder auseinander fallen würden, empfiehlt sich das Unterlegen von Alufolie, die entsprechend zurecht gefaltet und an den Rändern etwas umgeknickt wird. Die standardmäßigen Alu-Grillpfannen würden die Maße eines Tischgrills nämlich sprengen. Um die beim Grillen dennoch entstehenden Gerüche zu minimieren, sollte während des Grillens öfter gelüftet werden oder, wenn die Temperaturen dies zulassen, ein Fenster ganz offen gelassen werden. Dann können Grilldämpfe abziehen und hängen nicht in den Möbeln fest.
